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Gewalt „Nein Danke!“


Prävention:
Als Teil unserer Gesellschaft können auch wir im Sportverein von Gewalt in ihren verschiedensten Ausprägungen betroffen sein. Daher ist es uns wichtig ein Klima zu schaffen, dass „potentiellen Tätern“ keine Rahmenbedingungen bietet, sondern vorbeugend wirkt.

Aus diesem Grund

  • reden wir über Gewalt und Schweigen nicht,
  • achten wir auf einen respektvollen Umgang,
  • hören wir einander zu und
  • haben Ansprechpartner benannt, die sich in unserm Verein mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen.

Liebe Sportler, Eltern und Trainer,
durch die verschiedenen Gewaltarten (siehe unten) werden die Menschen in ihren Tätigkeitsfeldern vor große Herausforderungen und Fragen gestellt:

  • Was sind nun die nächsten Schritte?
  • Welche Pflichten habe ich?
  • Wen kann ich ansprechen und um Hilfe bitten?

Bei Fragen / in Verdachtsfällen steht unser 2. Vorsitzender, Andreas Wigger, Ihnen / Euch gerne und jederzeit

  • vertraulich und
  • auf Wunsch anonym

zur Seite und vermittelt gegebenenfalls zu professionellen Partnern.


Unsere Partner:
Landesportbund NRW mit seiner Kampagne „Schweigen schützt die Falschen“ -> weitere Informationen
Netzwerk Gewaltprävention + Konfliktregelung Münster -> weitere Informationen

 

Gewaltarten:

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Gewalt, denen wir in der Gesellschaft begegnen können.
Hier nur einige Beispiele:

  • Vernachlässigung und Kindesmisshandlung
    Es ist deutlich spürbar, dass sich viele Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, sich mehr denn je verantwortlich fühlen, dass diese geborgen und ohne Gewalt aufwachsen. Wenn Kinder und Jugendliche erleben, dass sie nicht die Zuwendung erhalten, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, dann finden sie häufig nicht die Kraft, sich mit ihrem Schicksal jemandem anzuvertrauen. Zu schwer wiegen oft der Konflikt und die Scham. Fassen Kinder und Jugendliche doch diesen Mut, sind es oft Lehrerinnen und Lehrer, Sporttrainerinnen und –trainer oder andere Betreuungspersonen, denen sie Hinweise geben.

  • Seelische Gewalt
    Kennzeichnend ist hier die Verletzung der seelischen Unversehrtheit und Selbstbestimmung. Auch Drohungen und Beschimpfungen sind Formen seelischer Gewalt. Sie sind ein Angriff auf die Würde einer Person und können damit genauso gewalttätig und zerstörend wirken wie Schläge oder Tritte.

  • Körperliche Gewalt
    Sie richtet sich gegen die körperliche Unversehrtheit und Bewegungsfreiheit.
    Manchmal werden eindeutig gewalttätige Handlungen als „Ausrutscher“ oder „Versehen“ heruntergespielt. Eine solche Verharmlosung täuscht jedoch darüber hinweg, dass jede Art von körperlicher Gewalt das Recht auf Unversehrtheit verletzt. Nicht vergessen darf hierbei auch, dass mit jeder körperlichen Gewaltanwendung auch immer eine seelische Misshandlung einhergeht.

  • Sexualisierte Gewalt
    Diese Gewalttaten zielen auf die Erniedrigung und Demütigung mit dem Mittel der Sexualität. Sexualisierte Gewalt darf somit nicht einfach als gewalttätige Sexualität verstanden werden. Den Tätern geht es dabei nicht nur um ihre sexuelle Befriedigung, sondern vor allem um die Demonstration von Macht und Kontrolle.
    Vergewaltigung, sexueller Missbrauch und sexuelle Nötigung sind ein Angriff auf die körperliche und seelische Unversehrtheit. Jede sexuelle Handlung, zu der ein Mensch gegen seinen Willen oder ohne seine Einwilligung genötigt wird, ist eine gravierende Verletzung seiner Selbstbestimmungsrechte.

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